Presse (10.01.06): Erneuter Appell an die Stadtwerke: keine Fakten schaffen im Grabeland
Erneuter Appell an die Stadtwerke: keine Fakten schaffen im Grabeland
Die SPD-Abteilung Lehrte erneuert ihren dringenden Appell an die Stadtwerke Lehrte, im Bereich des Grabelandes nicht weiter Fakten zu schaffen. Nach letzten Informationen durch Mitglieder des Vereins Garten- und Tierfreunde setzen die Stadtwerke die Räumung des Grabelandes leider unbeirrt fort.
Vorsitzender Ekkehard Bock-Wegener: Es kann doch nicht wahr sein, dass sich Lehrter Parteien und der Stadtmarketingverein für die Schaffung eines Grünzugs vom Zuckergelände bis zum Hohnhorstsee einsetzen und die Stadtwerke erstmal in einem wichtigen Teilbereich Büsche und Bäume abräumen. Das passt nicht zusammen und kostet letztlich auch Finanzmittel.
Die Stadt Lehrte als Eigentümer der Stadtwerke könnte Kosten sparen, wenn gerade in diesem Teilbereich Büsche und Bäume erhalten würden, um sie später in einen Grünzug zu integrieren.
Die Sozialdemokraten bekräftigen ihre Forderung, den Grabelandnutzern eine faire Chance zu geben. Das Angebot des GTF, Einrichtungen wie einen Streichelzoo und einen Abenteuerspielplatz zu schaffen, sei eine tolle Idee und müsse aufgegriffen und ernsthaft geprüft werden.
Um Beispiele für Kleintieranlagen zu finden, müsse man nicht weit fahren: In Hannover gibt es den Wakitu-Spielplatz, Eilenriede, den Stadtteilbauernhof Sahlkamp und den Spielpark Tiefenriede. Diese Tieranlagen werden von städtischen Mitarbeitern betreut, Lehrte würde einen kleinen Streichelzoo durch den Einsatz der Grabelandnutzer nahezu kostenlos bekommen.
Zur Pressemitteilung der Grünen vom 09.01.2006 kann nur angemerkt werden, dass seitens der SPD nie behauptet wurde, die Ideen stammten von ihnen. Es ist mir schleierhaft, wie man das aus unserer letzten Pressemitteilung rauslesen kann, so Bock-Wegener. Schleierhaft ist den Sozialdemokraten auch, woher die Grünen wissen wollen, dass die Beschlüsse in der - vertraulichen - Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke einstimmig gefasst wurden.





















