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SPD Lehrte-Kernstadt: Aufhebung der Fußgängerzone im Südteil der Burgdorfer Straße wäre nicht im Sinne des Einkaufsstandortes Lehrte

070525 Ehrung
29. Mai 2007 0 Kommentare

Die gut besuchte Mitgliederversammlung der SPD-Abteilung Lehrte-Kernstadt (am Fr, 25.05.2007) be-fasste sich mit dem Themenfeld ‚Verkehr und Stadtentwicklung in Lehrte’. Stadtbaurat Burkhard Pietsch gab dazu zunächst einen aktuellen Überblick. Anschließend wurden die einzelnen Punkte in-tensiv diskutiert.

In Bezug auf die Forderung der WEL nach Aufhebung der Fußgängerzone im Südteil der Burgdorfer Straße besteht bei der SPD-Basis erhebliche Skepsis, ob so die Ziele, die die WEL damit verbindet, auch erreicht würden. Bedeutsam seien hingegen ein gutes Marketing der Geschäfte im Neuen Zent-rum am Bahnhof und in der Burgdorfer Straße, etwa die Aktionen unter dem Motto „Samstags in Lehr-te“, die jetzt im Juni und Juli durchgeführt werden.

Abteilungsvorsitzender Ekkehard Bock-Wegener erinnerte daran, dass die Einrichtung der Kurzzeit-parkplätze auf der östlichen Seite der Burgdorfer Straße nördlich der Ringstraße auf eine Initiative der SPD-Abteilung zurückging. Die SPD habe sich zudem dafür eingesetzt, dass im nächsten Jahr die Re-novierung des Neuen Zentrums am Bahnhof in Angriff genommen wird und dabei auch städtische Fi-nanzmittel aktiviert werden. Das zeige, dass die Geschäfte der SPD sehr wichtig seien. Aber niemand gehe dort wegen der Fußgängerzone nicht mehr einkaufen. Im Gegenteil: Die Fußgängerzone sei ent-scheidend für die Verbindung zum Einkaufszentrum Zuckerfabrik und für das Zusammenwachsen der Lehrter Innenstadt.

Bauausschuss-Vorsitzender Hans Ahrens hob die Bedeutung der Entwicklung des sog. „Neiseke-Blocks“ hervor und zeigte sich optimistisch, dass sich dafür in nächster Zeit erneut interessierte Inves-toren melden. Eine Konzeption müsse in jedem Fall Räumlichkeiten für Einzelhandelsgeschäfte bein-halten, um ebenfalls einen Beitrag zur Verbindung der Einkaufsbereiche zu leisten. Der Wochenmarkt sollte nach Ansicht der Sozialdemokraten allerdings nicht auf die Burgdorfer Straße umziehen. Viel-mehr sollte ein neues Konzept für den bestehenden Standort im Alten Dorf entwickelt werden.

Zum Thema „C-Gelände“ äußerte Vorstandsmitglied Daniel Karg Bedenken, ob die HBB die Vermark-tung des Areals auch wirklich unter der baurechtlich vorgegebenen und politisch gewünschten Zielset-zung „kein Baumarkt“ betreibe. Gerade angesichts des wirtschaftlichen Aufschwungs müsse viel inten-siver bei kleinen und mittleren Unternehmen für den hervorragenden Standort geworben werden. Stadtbaurat Burkhard Pietsch führte dazu aus, die Stadtverwaltung würde jede entsprechende Gele-genheit nutzen.

Die Ehrung langjähriger SPD-Mitglieder war ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung. Landtags-kandidat Hans Ahrens ehrte Peter Brandes für 60 Jahre Mitgliedschaft, Peter Büttner für 25 Jahre Mit-gliedschaft und Heinrich Sendrowski für 10 Jahre Mitgliedschaft (siehe bitte in der Anlage beiliegendes Foto, auf dem von links nach rechts zu sehen sind: Peter Büttner, Peter Brandes, Hans Ahrens, Hein-rich Sendrowski und Ekkehard Bock-Wegener).

(Mitteilung vom 29.05.2007)



 

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